Effizient sammeln: Fünf Tools für die Content-Kuration

Software & Tools
S

pannende Inhalte im Web zu aggregieren und auf eigenen Plattformen zu präsentieren, diese Technik nennt sich kuratieren. Mit den passenden Tools wird die Themensuche deutlich einfacher.

Jeder Content-Suchende kennt das Problem: Das Internet ist voll von nützlichen und interessanten Inhalten. Bei der Menge an Informationen den Überblick zu verlieren, geht jedoch schneller als man denkt. Um Inhalte besser strukturieren zu können, empfiehlt es sich, eines oder mehrere Tools zur Content-Kuration einzusetzen. Wir geben einen Überblick über fünf aktuelle Programme:

1. Scoop.it

Schon 1,2 Millionen User vertrauen auf scoop.it. Bilder, Texte oder auch Textpassagen können durch den scoop.it-Icoon markiert, mit Tags verlinkt und so schnell wiedergefunden werden. Außerdem lassen sich Twitter, Facebook, Google +, Pinterest, Tumblr und LinkedIn über das Tool direkt füttern. Scoop.it funktioniert als Lesezeichen und als Alert-Dienst. Man muss sich damit arrangieren, dass die scoop.it-Lesezeichenleiste immer sichtbar sein muss und Nutzer bemängeln die aufwendige Pflege der Timeline. Aber der Dienst ist in der Standardversion kostenlos.

2. Curata

Die Besonderheit dieses Dienstes ist die Personalisierung. Der Nutzer kann die gefundenen und kuratierten Inhalte mit eigenen Anmerkungen personalisieren und dann teilen. Die Filter können jederzeit neu bestimmt werden. Inhalte, die besonders gut angekommen sind, vermerkt dass System mit einem „Relevance Score“. Leider ist der Dienst nicht kostenlos. Die Preise liegen ab jährlich 667 US-Dollar aufwärts.

3. Feedly

Feedly ist ein RSS-Reader, der vor allem durch sein einfaches Design überzeugt. RSS-Feeds lassen sich ganz einfach in Feedly importieren. Zudem kann der Nutzer einzelne Passagen eines Artikels markieren und mit Anmerkungen versehen. Für Nutzer, die viele Feeds abonniert haben, ist das Programm leider nicht sehr empfehlenswert, da Feedly dann etwas unübersichtlich wird. Pluspunkt: Feedly ist in der Grundversion kostenlos, wer schneller sharen und die Suche nutzen will, zahlt 45 US-Dollar pro Jahr.

4. Storify

Der Nutzer kann mit Storify Inhalte aus sozialen Netzwerken sammeln, neu anordnen und präsentieren. Die Inhalte lassen sich chronologisch oder thematisch sortieren. Somit bietet sich Storify besonders zur Aufarbeitung aktueller Themen unter Berücksichtigung verschiedener Quellen wie Twitter an. Die Basisversion ist kostenlos, der Premium-Account „Storify Enterprise“ für Medienunternehmen ist kostenpflichtig.

5. Trap!t

Bei Trap!t legt der Nutzer sogenannte Traps an. Dabei handelt es sich um  Themenblöcke, die der Nutzer mit Inhalten aus etwa 100.000 Quellen befüllen kann. Die gewählten Inhalte lassen sich dann auf beliebigen Online-Plattformen teilen. Zudem kann der Nutzer die Headlines der Inhalte anpassen und die Inhalte selbst kommentieren. Durch die Integration von Google Analytics lässt sich überprüfen, welche Inhalte besonders erfolgreich sind. Das erklärt auch, warum Trap!t kostenpflichtig ist.

 

Quellen:

webmagazin.de

peopleandmedia.wordpress.com

contentmarketinginstitute.com

Diese Seite verwendet Cookies. In unserer Datenschutzerklärung erfahren Sie mehr darüber.