Content Audit: so geht's!

Content Marketing
A

lle Publikationen und Veröffentlichungen sichten, bewerten, löschen oder überarbeiten: Zugegeben, ein Content Audit macht nicht gerade Spaß. Er raubt Zeit, Geld und vielleicht auch den ein oder anderen Nerv. Eine regelmäßige Bestandsaufnahme der Inhalte ist jedoch unumgänglich, wenn Sie unterschiedliche Zielgruppen mit genau den Themen und Formaten erreichen wollen, die für diese am besten geeignet sind. Denn der Content-Frühjahrsputz macht den Weg frei für die Umsetzung einer zuvor erarbeiteten Content-Strategie, ohne die das aufwendige Erstellen von Inhalten wenig Sinn macht. Denn sie beantwortet die entscheidenden Fragen:

  • Welche Unternehmens- und Marketingziele sollen durch den Content erreicht bzw. unterstützt werden?
  • Welche Zielgruppen werden adressiert?
  • Über welche Kanäle werden diese erreicht?
  • Wer erstellt den Content und welche Ressourcen stehen zur Verfügung?

Damit kommen wir zur Umsetzung. Folgende Schritte sind im Rahmen eines Content Audit erforderlich:

1. Ziele setzen

Die Klickraten steigern, die Nutzerfreundlichkeit erhöhen, die Markenwahrnehmung verbessern, den Server entlasten – nur einige mögliche Zielvorgaben einer Bestandsaufnahme. Setzen Sie sich vorab Ihre Ziele für den Audit und gleichen Sie diese mit der Content-Strategie ab.

2. Content sammeln

Whitepaper, Broschüren, Facebook-Posts, Videos – Verschaffen Sie sich einen Überblick über den gesamten Content. Nutzen Sie Tabellen, um den Überblick zu behalten.

3. Inhalte sortieren und zentral ablegen

Entscheiden Sie, welcher Content wertvoll ist und welche Inhalte überarbeitet oder gelöscht werden sollen. Kriterien können Aktualität, Lesbarkeit und Umfang der Inhalte sein. Beantworten Sie Fragen wie: Wem nützt dieser Inhalt? Ist er für die Zielgruppe relevant? Enthält er einen Call-to-Action? Schaffen Sie eine zentrale Datenablage, um sämtliche Inhalte an einer Stelle vorzuhalten – durchsuchbar und mit Zugriff für alle Mitarbeiter, die selbst Inhalte erstellen oder in anderer Weise zur Contenterstellung beitragen.

4. Analyse und Interpretation

Meist ist die Webseite der Content-Hub Ihres Unternehmens. Darum sollten Sie ihr besondere Aufmerksamkeit schenken. Sie wollen wissen, warum Nutzer nur kurz auf Ihrer Website verweilen oder weshalb Ihre Seite bei Google nicht auf Platz 1 ist? Online-Tools wie Ryte, Screaming Frog oder Sistrix vereinfachen die Analyse Ihres Content Audits. Sie helfen Ihnen, Fehler zu entdecken, doppelten Content zu vermeiden und die Ranking-Position in Suchmaschinen zu verbessern.

5. Überarbeitung des Contents

Die Erkenntnisse des Audits arbeiten Sie entweder weiter aus oder Sie passen den Content entsprechend an, indem Sie Inhalte überarbeiten oder löschen. Das ist der erste Schritt. Was folgt, ist eine Themenplanung für neue bzw. fehlende Inhalte sowie das Aufsetzen eines Reportings, mit dem der Erfolg der Inhalte konkret gemessen werden kann. Auf Basis der Kennzahlen lässt sich die Produktion von Inhalten dann weiter optimieren.

Die angesprochenen Punkte zum Content Audit haben wir auf Grundlage eigener Projekte sowie angelehnt an den Beitrag „Anleitung Content Audit: Die Basis für langfristigen Online-Erfolg“ von Dr. Beatrice Eiring im Upload-Magazin zusammengestellt. Sie verschafft Einsteigern einen guten Überblick, beschränkt sich allerdings auf Website-Content und weist nicht auf die Ressourcen hin, die für regelmäßige Audits erforderlich sind. Diese können je nach Betriebsgröße durchaus mehrere Monate dauern.

Noch Fragen?

Wir zeigen Ihnen gerne Praxisbeispiele und unterstützen Sie bei Ihrem Content Audit. Kontaktieren Sie uns einfach:

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