Social Marketing: 7 Prognosen für 2016

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ocial Marketer müssen sich permanent auf Veränderungen einstellen. Ansonsten geraten sie im Kampf um mehr Aufmerksamkeit schnell in den Hintergrund. Auch 2016 wird sich daran so schnell nichts ändern.

Auf der Agenturplattform Onlinemarketing.de wagt Elisabeth Osmeloski, VP des Audience Development für Search Engine Land und Marketing Land, erste Prognosen, die zeigen, auf welche Herausforderungen sich  Marketer weltweit einstellen müssen, die im Social Media Marketing erfolgreich bleiben wollen.

1) Die Ausbreitung von Social Ads

Social Ads werden als Marketinginstrument für den Content in sozialen Netzwerken immer wichtiger. Das Budget für Facebook Ads steigt kontinuierlich, auch Twitter erweitert sein Angebot für Advertiser. Jüngere Plattformen wie Instagram, Pinterest und Tumblr sollten für Advertising nicht unterschätzt werden. Zudem wird bezahlter Content immer wichtiger, da mit B2B-Content in sozialen Netzwerken kaum noch gepunktet werden kann, weil dieser viel zu oft an der Zielgruppe vorbei konzipiert wird.

2) Video-Optimierung 

Marketer müssen ihre Methoden zur Erstellung und Optimierung von Videos ausbauen. Nur so haben sie eine Chance, neben Katzenvideos, YouTube Stars oder Buzzfeed nicht unterzugehen. Facebook & Co. bieten dafür immer mehr Möglichkeiten im Bereich Video-Marketing an. Zudem ermöglicht Twitter über die App „Periscope“ die Videoübertragung in Echtzeit.

3) Facebook-Newsfeed

In den sozialen Netzwerken wird immer mehr Content erstellt. Sich aus der Masse hervorzuheben und wahrgenommen zu werden, wird ein immer größeres Problem. Die Qualität der Inhalte muss sich an die Ansprüche von Facebook anpassen, nur so haben Social-Media-Marketer eine Chance, ihre Inhalte sichtbar zu machen. Wichtig ist dabei die Frage: Welche Faktoren spielen bei der Auswahl der Inhalte eine Rolle?

4) Social Commerce

Der Onlinehandel wird sich in den sozialen Netzwerken weiter ausbreiten. Diese Entwicklung war dieses Jahr schon absehbar auf Facebook, Twitter und Pinterest. Für Unternehmen wird es immer wichtiger, direkt den Abverkauf zu fördern. Dabei ist auf eine einheitliche Darstellung entlang der Customer Journey ebenso zu achten wie auf die Abgrenzung von werblichen Inhalten zum nutzwertigen Content.

5) Snapchat, Instagram und Pinterest erobern die Marketingwelt

Bisher führten diese Portale eher ein Schattendasein hinter Facebook und Twitter, doch das wird sich 2016 ändern. Sowohl Snapchat als auch Instagram und Pinterest verbuchen steigende Videoabrufe und machen mit neuen Funktionen immer mehr auf sich aufmerksam. Social Marketer sollten diese Portale bei der Marketingplanung im Auge behalten.

6) Steigende Bedeutung von Social Markups

Um Sichtbarkeit und Interaktionen rund um den Content zu erhöhen, sollten vermehrt Markups wie Open Graph Protocol, Twitter Cards oder Pinterest Rich genutzt werden. Diese bieten eine sinnvolle und ausführliche Einbindung von Webseiten-Inhalten und Dateien in sozialen Netzwerken.

7) Integration von Social Media ins Marketing

Ein abgerundetes Gesamtbild der Marketingstrategie ist wichtig, weshalb der Bereich des Social Media Marketings nicht mehr gesondert behandelt werden sollte. Social Media wird für das Gesamtmarketing immer wichtiger und sollte in traditionelles Advertising integriert werden.

Fazit

Damit Ihre Inhalte in der Content-Flut sichtbar werden, müssen Sie hochwertig, überzeugend und auf die Zielgruppe zugeschnitten sein. Für die Distribution auf diversen Plattformen muss natürlich auch das Budget angepasst werden. Soll heißen: Planen Sie für 2016 mehr Ressourcen und Budget fürs Content Marketing ein.

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